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Die NHL: Ablauf, Draft & Live Streaming

Spielmodus und Ablauf der NHL-Saison

Die Mannschaften in der NHL sind, wie in den anderen großen amerikanischen Ligen der NBA, MLB, NFL und der MLB, Franchises und keine Vereine. Das heißt, dass der Franchise-Geber, also die NHL, Lizenzen an Franchise-Nehmer vergibt, wenn diese die Kriterien erfüllen. Das letzte und 31. Franchise, welches neu gegründet und in die NHL aufgenommen wurde, sind die Vegas Golden Knights. 2021 werden die Seattle Hockey Partners als 32. Team die NHL bereichern.

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Die reguläre Saison:

Die NHL ist aufgeteilt in die Western (16 Teams) und in die Eastern Conference (15 Teams). Die Eastern Conference ist wiederum in die Metropolitan und in die Atlantic Division mit je acht Teams aufgesplittet. In der Western Conference gibt es die Central und die Pacific Division, wobei die Central als einzige in der Liga nur aus sieben NHL-Teams besteht. In der regulären Saison gibt es insgesamt 82 Ligaspiele, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Jedes NHL-Team muss mindestens zweimal gegen jedes andere Team spielen, innerhalb jeder Division vier bis fünf Mal, innerhalb der Conference und außerhalb der Division dreimal, plus zweimal gegen die NHL-Teams aus der anderen Conference.

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In der NHL dauert ein Spiel 60 Minuten, aufgeteilt in drei Drittel. Steht es nach dem letzten Drittel unentschieden, dann gibt es zusätzlich eine 5-minütige Overtime. In der Overtime spielen beide Kontrahenten nur mit drei statt fünf Spielern. Erzielt ein NHL-Team ein Tor, so geht dieses als Gewinner vom Eis. Sollte in der Overtime eine Zeitstrafe gegen einen Spieler ausgesprochen werden, so wird im 5vs4 weitergespielt. Konnte auch nach der Overtime kein Sieger bestimmt werden, gibt es zusätzlich ein Shootout, in welchem die Spieler ähnlich wie beim Elfmeterschießen einzeln antreten.

Im Gegensatz zur DEL ist es in der NHL so, dass der Sieger nur zwei Punkte bekommt und der Verlierer nach Overtime oder Shootout einen Punkt.

 

Die Teams:

Eastern Conference, Metropolitan Division:

Washington, Philadelphia, Pittsburgh, Carolina, Columbus, NY Islanders, NY Rangers, New Jersey.

Eastern Conference, Atlantic Division:
Boston, Tampa Bay, Toronto, Florida, Montreal, Buffalo, Ottawa, Detroit.

Western Conference, Central Division:
St Louis, Colorado, Dallas, Winnipeg, Nashville, Minnesota, Chicago.

Western Conference, Pacific Division:
Vegas, Edmonton, Calgary, Vancouver, Arizona, Anaheim, Los Angeles, San Jose.

 

Die Playoffs der NHL

Jeweils drei NHL-Teams pro Division qualifizieren sich für die Playoffs. Dazu kommen nach dem Wildcard-System die beiden besten nachfolgenden Mannschaften der entsprechenden Conference. Es ist möglich, dass fünf Teams aus einer Division an den Playoffs teilnehmen. Allerdings ist das selten der Fall, da die Liga, dank dem Draft-System, sehr ausgeglichen ist. Der Division-Sieger mit den meisten Punkten der Conference trifft auf das Wildcard-Team der gleichen Conference mit den wenigsten Punkten. Das besser platzierte Wildcard-Team trifft in den Playoffs auf den punktschwächeren Division-Sieger der Conference. Die zweitplatzierten treffen in der ersten Runde der Playoffs auf die drittplatzierten Teams der jeweiligen Division.

In den NHL-Playoffs werden auch die nachfolgenden Runden nicht ausgelost, sondern sind von vorneherein schon festgelegt. Die Sieger der ersten Playoff-Runde spielen innerhalb der Division gegeneinander. Die erfolgreichen Teams dieser Serie treffen dann im Conference-Final aufeinander. Der Höhepunkt der Saison steht an, wenn die beiden Conference-Sieger in der letzten Playoff-Runde dann um den Stanley Cup spielen. Das Heimrecht in allen Playoff-Serien wird nach den erzielten Punkten in der regulären Saison festgelegt.

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Wie viele Runden haben die NHL Playoffs?

Der Sieger einer Playoff-Serie wird innerhalb von sieben Spielen ermittelt, es kommt das NHL-Team in die nächste Playoff-Runde, welches zuerst vier Siege erreicht. Im extremen Fall kann es passieren, dass eine Mannschaft, welche in der regulären Saison schon 82 Spiele gespielt hat, in den Playoffs noch einmal 28 Spiele braucht, um den Stanley Cup zu gewinnen.

Übrigens: In den Playoffs unterscheidet sich die Overtime zu der in der regulären Saison. In allen Playoff-Runden wird 5vs5 statt 3vs3 gespielt. Die Overtime dauert auch keine fünf Minuten mehr, sondern ist mit 20 Minuten ebenso lang wie ein normales Drittel. Es wird so lange gespielt, bis eine Mannschaft das entscheidende Tor erzielt und das Playoff-Match für sich entscheidet.

Fun Fact: Das längste Playoff-Spiel in der NHL dauerte 176 Minuten. Im neunten Drittel besiegten damals die Red Wings die Montreal Maroons. 2017 setzte man in Norwegen noch einen drauf. Beim Playoff-Match zwischen Storhamar und Sparta ließen sich die Akteure 217 Minuten Zeit. Elf Drittel und eine Bruttospielzeit von 8 Stunden und 32 Minuten. Für die Spieler wurde Pizza beim Lieferservice bestellt und so mancher Spieler schlief einfach ein.

 

NHL Rekorde

  • Rekordsieger sind die Montreal Canadiens mit 23 Stanley-Cups.
  • Die Canadiens haben auch die meisten Punkte in einer Saison erzielt. 132 an der Zahl (76-77). Gleichzeitig haben sie in dieser Saison mit +216 die beste Tordifferenz erzielt.
  • Meiste Siege in der regulären Saison: Tampa Bay (18-19) und Detroit (95-96) mit 62.
  • Die wenigsten Siege (8) und die wenigstens Punkte (21) haben die Washington Capitals 74-75 erreicht. 
  • Die längste NHL-Siegesserie haben die Pittsburgh Penguins mit 17 Spielen inne.
  • Die beiden ältesten NHL-Franchises ohne Stanyley Cup sind die Vancouver Canucks und die Buffalo Sabres. Seit ihrer Einführung in die NHL 1971 warten sie auf ihren ersten Cup.
  • Die Toronto Maple Leafs, das zweiterfolgreichste Team in der Geschichte, wartet seit nunmehr 1967 auf einen finalen Erfolg in den Playoffs. Den Stanley Cup kennt man in Toronto inzwischen nur noch vom Hörensagen.

 

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Platz Team Siege Finalteilnahmen letzter Titel
1. Montréal Canadiens 24 33 1993
2. Toronto Maple Leafs 13 21 1967
3. Detroit Red Wings 11 24 2008
4. Boston Bruins 6 19 2011
5. Chicago Blackhawks 6 13 2015
6. Edmonton Oilers 5 7 1990
7. Pittsburgh Penguins 5 6 2017
8. New York Rangers 4 10 1994
9. New York Islanders 4 5 1983
9. Ottawa Senators 4 5 1927
11. New Jersey Devils 3 5 2003
12. Philadelphia Flyers 2 8 1975
13. Los Angeles Kings 2 3 2014
13. Montreal Maroons 2 3 1935
15. Colorado Avalanche 2 2 2001
16. St. Louis Blues 1 4 2019
17. Calgary Flames 1 3 1989
18. Anaheim Ducks 1 2 2007
18. Carolina Hurricanes 1 2 2006
18. Dallas Stars 1 2 1999
18. Tampa Bay Lightning 1 2 2004
18. Washington Capitals 1 2 2018

 

Der NHL Draft

Für die NHL, bzw. den Entry Draft gibt es einen Scouting Service. Das heißt, dass von der NHL Spieler auf der ganzen Welt beobachtet werden, hauptsächlich in Nordamerika und Europa. Diese Spieler sind in der Regel zwischen 18 und 20 Jahren alt. 

Die NHL Franchises bekommen Draft Rechte. Diese orientieren sich nach der Punktzahl der Teams in der regulären Saison. Das Team mit den meisten Punkten kommt also als letztes dran. Für die Teams, welche die Playoffs verpasst haben, gibt es noch eine Draft Lottery. Das bedeutet, dass die Draft Rechte den Teams entsprechend zugelost werden. Das punktschlechteste Team der NHL hat dabei prozentual die besten Chancen den ersten Draft zu bekommen. Allerdings kann sich ein Klub nur um fünf Plätze verbessern und den Top Draft kann nur eines der fünf schlechtesten Teams der Saison erhalten.

Beim NHL Entry Draft werden die Rechte an den Spielern in sieben Runden an die Teams der NHL vergeben. Die Spieler selbst haben keinen Einfluss, alleine die Teams entscheiden darüber, welcher Spieler im Draft zu ihnen kommt, wenn sie an der Reihe sind. 

Die Draft Rechte sind natürlich auch eine Art Währung und werden auch bei Spielerwechseln in die Waagschale gelegt. Ein Draft Recht der ersten Runde ist natürlich wertvoller als ein Draft Recht der siebten Runde.

Fun Fact: Draisaitl ist der höchst gedraftete deutsche Spieler der NHL Geschichte. Draisaitl wurde 2014 von den Oilers an dritter Stelle im Entry Draft ausgewählt. Sein kongenialer Sturmpartner McDavid wurde im Draft 2015 von den Oilers als Top-Pick gezogen.

 

Die NHL Live im TV oder Stream

Die Rechte der NHL werden direkt von der NHL vergeben und die Liga vermarktet sich via NHL.tv selbst. NHL.tv ist die beste Option für alle begeisterten NHL-Fans. Auf NHL.tv sind alle Spiele per Live Stream zu sehen. Es gibt auch die Möglichkeit mehrere Spiele im Stream via Splitscreen gleichzeitig zu schauen. Der Stream kann auf allen Geräten geschaut werden, aber auch via App auf dem Amazon Stick oder auf der Playstation. Insgesamt bekommt man die beste Stream Qualität geboten.

Gelegentlich gibt es Free Games im Live Stream, für die man nichts bezahlen muss. Diese werden auf der NHL.tv Seite direkt aufgeführt. Ein toller Fan-Service. 

Weiterhin hat der Live Stream Anbieter DAZN die Rechte an ausgewählten Spielen der NHL. Die Live Streams werden oft mit deutschen Kommentatoren ausgestrahlt, die auch gerne allgemeine Themen zur NHL anschneiden. Für Neulinge und Interessierte sicherlich die bessere Lösung. Zumal DAZN 12 € im Monat kostet und NHL.tv nur für die komplette Saison buchbar ist. DAZN gibt es außerdem, mit einem Tag Verzögerung, die tägliche Zusammenfassung des Spieltages.

Die NHL ist ebenfalls auf Sport1 angekommen und der Sender zeigt einige ausgesuchte Spiele. 

Insgesamt empfehlen wir Neulingen DAZN, auch wenn NHL.tv das bessere Gesamtpaket hat. Beide Streaming Dienste können aber auch wunderbar kombiniert werden. Denn die Spieltags Zusammenfassung auf DAZN mit “On The Fly” macht immer Spaß. Man solle allerdings der englischen Sprache mächtig sein.