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Die Geschichte der NHL

Eine Zeitreise durch die NHL – der National Hockey League

Die NHL wurde 1917 gegründet und gehört seitdem zu den vier beliebtesten Ligen in den USA und Kanada. In der ersten Saison bestand die Liga aus vier Eishockey-Teams, den Montreal Wanderers, Montreal Canadiens, Toronto Arenas, und den Ottawa Senators. Von diesen vier Teams existieren nur noch die Canadiens. Das aktuelle Team, bzw. Franchise der Senators wurde 1991 gegründet und hat nichts mit dem gleichnamigen Team gemein, welches bis 1934 in Ottawa ansässig war.

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Die ersten Jahre waren mehr oder weniger chaotisch und war natürlich nicht mit dem heutigen Eishockey und der Liga vergleichbar. Hockey wurde meist unter freiem Himmel zelebriert, bei Wind und Wetter und das dürfte auch ganz gut erklären, warum dieser Sport im kalten Kanada seine Ursprünge hatte.

 

NHL Stanley Cup – was ist das?

Gespielt wird bis heute um den Stanley Cup, Lord Stanley’s Cup, The Holy Grail, kurz gesagt um die weltweit wichtigste Trophäe im Eishockey. Sage und schreibe 20 Kilogramm schwer und 90 Zentimeter hoch, für so manchen Spieler eine Herausforderung und schon einige Male musste dieser riesige Gral repariert werden. Allerdings war der Stanley Cup in den Anfangszeiten noch ein Wanderpokal und wurde zwischen mehreren Ligen ausgespielt. Erst seit 1927 wird er nur noch in der NHL ausgespielt und vergeben.

1924 wurde die NHL erweitert, aus den vier Mannschaften wurden acht und das erste Eishockey Team aus den USA wurde aufgenommen. Die Boston Bruins. Bis heute Bestandteil der NHL. In dieser Zeit entwickelte sich auch das NHL-Eishockey und seine Infrastruktur nach und nach weiter. In Toronto entstand der Maple Leaf Gardens, eine Arena für über 13.000 Fans. Zu dieser Zeit ein unglaubliches Bauwerk, ein Tempel für die NHL und den Eishockey Sport.

 

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Wer sind die Orginal Six?

Ab 1943 bestand die NHL ganze 25 Jahre lang aus diesen sechs Teams: Montreal Canadiens, Toronto Maple Leafs, Detroit Red Wings, Chicago Blackhawks, Boston Bruins und New York Rangers.

Diese NHL-Franchises existieren bis heute und sind ein ganz wichtiger Bestandteil der Liga, sie sind quasi das Grundgerüst der NHL.

In diesen Jahren entwickelte sich die NHL, ihre Regeln und die Infrastruktur sehr stark in die Richtung, wie wir die NHL aus der heutigen Zeit kennen. Es gab eine reguläre Saison und danach die Playoffs, in welchen das erstplatzierte Team gegen das drittplatzierte spielen und sich die Mannschaft auf Platz zwei mit dem Team auf Platz vier duellieren musste. Die beiden siegreichen Teams durften um den Stanley Cup im Finale spielen. Allein in der regulären Saison gab es schon zu den damaligen Zeiten 60 Saisonspiele. Heutzutage sind es 82 bei 31 Teams.

Zudem wurde die Hall of Fame eingeführt und auch die NHL All-Star Games. Ähnlich wie auch in der National Football League. Vieles, was wir heute kennen. Ach, und der erste Wettskandal, in welchen angeblich zwei Spieler verwickelt waren, den gab es auch.

 

NHL – Kanada so dominat wie nie zuvor!

Ab der Saison 49/50 wurde schon auf 70 Saisonspiele aufgestockt und zum ersten Mal das Eis mit weißer Farbe angemalt. Das klingt nicht sonderlich spektakulär, aber das war für den Eishockey Sport entscheidend, denn es machte den Puck deutlich sichtbarer. Für Fernseh-Übertragungen der NHL unabdingbar.

Während der Phase der Original Six dominierten die Eishockey Teams aus Montreal und Toronto das Geschehen. Boston, Chicago und New York spielten so gut wie keine Rolle, einzig Detroit konnte der kanadischen Übermacht trotzen und wenigstens fünf Mal den Stanley Cup mit nach Hause nehmen.

In der Saison 1957/1958 gab der erste farbige Spieler, Willie O’Ree sein Debüt in der NHL. Nach einigen schweren Verletzungen beschloss man außerdem, dass die Torhüter der NHL einen Gesichtsschutz tragen müssen. Das ist bis heute Standard im Eishockey und die kreativ gestalteten Helme sind nicht wegzudenken und eine Attraktion für sich.

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Die NHL bekommt 1967 Zuwachs

Die Original Six waren nicht mehr allein, sie wurden der Eastern Division zugeteilt und die Western Division bekam Eishockey Teams aus Los Angeles, Minneapolis, Oakland, Philadelphia, Pittsburgh und St. Louis. Die Minnesota North Stars wurden später zu den Dalls Stars, das NHL-Team aus Oakland gibt es heute nicht mehr.

1968 gab es auch den, bis dato, einzigen Todesfall in der NHL. Bill Masterton wurde nach einem Check auf den Kopf so schwer verletzt, dass er wenige Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. 1970/71 kamen noch die Buffalo Sabres und die Vancouver Canucks dazu und die NHL wuchs auf 14 Eishockey Teams an.

Anfang der 70er Jahre bekam die NHL auch kurzfristig Konkurrenz mit der World Hockey Association (WHA), aber so wirklich kam die Liga nicht in Schwung und so kam es, dass die NHL, die bereits auf 17 Teams angewachsen war, 1978 weitere vier Mannschaften aus der WHA aufnehmen konnte. Diese vier Teams waren die Edmonton Oilers, die Hartford Whalers, die Québec Nordiques und die Winnipeg Jets. Von diesen vier Eishockey-Mannschaften gibt es aber nur noch die Oilers, die damals mit Wayne Gretzky den besten Spieler aller Zeiten in ihren Reihen hatten.

Ergänzend dazu wurden noch die New Jersey Devils und die Colorado Avalanche durch Umzug/Umbenennung Teil der NHL.

 

Die Wayne Gretzky Ära, die 80er Jahre

Unerreicht. The Great One. Kein Spieler hat auch nur annähernd das Eishockey und die Geschichte der NHL so geprägt wie Wayne Gretzky. Er dominierte alles, erzielte als einziger Spieler der Geschichte über 200 Punkte in einer Saison. Wayne brach unzählige Rekorde und stellte diese auf die Stufe „Unerreichbar“. Er erzielte 894 Tore und sammelte 2857 Scorer-Punkte in nur 1487 NHL-Spielen. Zum Vergleich: Jaromir Jagr, an zweiter Stelle, hat in 1733 Spielen 1921 Punkte erreicht und hat dabei 766 Tore geschossen.

Im Jahre 1999 wurde Gretzky von der NHL als ihr größter Spieler geehrt und seine Rückennummer 99 wurde gesperrt. Kein Spieler darf diese Nummer mehr tragen.

Trotz Gretzky und all seinen Superlativen hatten die Edmonton Oilers zu Beginn der 80er Jahre ein Problem und dieses hieß New York Islanders. Die Islanders gewannen in den Jahren 80-83 gleich vier Mal in Folge den Stanley Cup und dominierten die NHL. Erst danach konnten die Edmonton Oilers auftrumpfen und gewannen zwischen 84-88 ebenfalls vier Mal die wichtigste Eishockey-Trophäe der Welt. Nur die Canadiens aus Montreal hatten 1986 die besseren Argumente.

Zum Schrecken der Fans verließ Gretzky die Edmonton Oilers nach dem Cupgewinn 1988 und heuerte bei den Kings in LA an. Allerdings konnte er in den Jahren danach keinen weiteren Stanley Cup mehr gewinnen, im Gegensatz zu den Edmonton Oilers, die 1990 noch einmal erfolgreich waren. 

Übrigens: In der Saison 1983/84 wurde bei Gleichstand in der regulären Spielzeit die fünfminütige Overtime eingeführt.

 

Und die NHL wächst weiter. Die 90er Jahre

Die NHL nahm in den 90er Jahren immer mehr die Gestalt der Eishockey Liga an, die wir heute kennen. So kamen beispielsweise die San Jose Sharks, die Ottawa Senators, die Tampa Bay Lightning, die Florida Panthers und die Mighty Ducks of Anaheim (von Disney gegründet, es gibt auch einen gleichnamigen Film) dazu. Auch die Carolina Hurricanes und die Nashville Predators wurden Teil der NHL. Insgesamt beherbergte die NHL nun 28 Teams.

Die Minnesota Wild und die Columbus Blue Jackets komplettierten im Jahre 2000 die NHL auf 30 Teams und an dieser Zahl sollte sich bis zur Saison 2017/18 nichts ändern, als mit den Vegas Golden Knights das 31. und bisher letzte Eishockey Team aufgenommen wurde.

2004/05 kam es zum sportlichen Supergau. Die komplette Saison wurde aufgrund eines Spielerstreiks abgesagt. Der Grund für den Streik waren die Pläne der NHL eine Gehaltsobergrenze einzuführen. Das sogenannte Salary Cap. Später einigten sich die Parteien auf eine neue Abmachung, die unter anderem eine Gehaltsobergrenze für Eishockeyspieler beinhaltete.

 

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Neue Regeln in der amerikanischen Eishockey´Liga

Nach dem Lockout gab es auch einige Regeländerungen in der NHL, so wurde die fünfminütige Overtime auf 3 vs. 3 mit Sudden Death modifiziert. Sollte nach den fünf Minuten immer noch kein Sieger feststehen, so entscheidet das Shootout. Diese Änderungen gelten bis heute.

2005/2006 war auch das Jahr, in welchem Spieler Sidney Crosby und Alexander Ovechkin zum ersten Mal die Schlittschuhe in der NHL schnürten. Zwei Spieler, die zweifellos die letzten beiden Jahrzehnte der NHL entscheidend geprägt haben und noch immer prägen. Crosby gewann mit den Pittsburgh Penguins bereits drei Mal den Stanley Cup und Ovechkin konnte diesen mit den Washington Capitals 2018 in die Höhe stemmen.

Eishockey in Deutschland

Für uns Eishockey Fans aus Deutschland dürfte aber ein anderer Name inzwischen interessant sein. Der Kölner Leon Draisaitl wurde 2014 als dritter Spieler, so früh wie noch kein deutscher Eishockeyspieler zuvor, von den Edmonton Oilers im NHL Draft ausgewählt. Leon Draisaitl setzte sich früh durch und zeigte seine Klasse schnell. In den Saisons 18/19 und 19/20 konnte er über 100 Punkte erzielen und ist neben Connor McDavid inzwischen absolute Superstar der NHL. Leon Draisaitl ist der erste deutsche Eishockeyspieler in der NHL, der die 50-Tore-Marke in einer Saison knacken konnte. Mit Connor McDavid und Leon Draisaitl hofft man in Edmonton nach 1990 endlich einmal wieder Lord Stanley’s Cup nach Kanada zu holen.

Denn das ist seit 1993 nicht mehr geschehen. Damals konnten die Montreal Canadiens zum letzten Mal den Cup nach Kanada entführen. Über ein Vierteljahrhundert ist das nun her und in dieser Zeit haben eher die Teams aus Pittsburgh, Chicago, Detroit oder Los Angeles die NHL dominiert. Die Vancouver Canucks waren 2011 am ehesten dran. Sie hatten zwei Matchbälle vergeben und waren nur noch einen Sieg vom Cup entfernt.

Vielleicht machen es Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers in Zukunft besser. Wir sind jedenfalls gespannt!